Mittwoch, 23. Mai 2018

Mal etwas zum Nachdenken....

Mantrailing erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Eigentlich ist das eine supergute Entwicklung, denn es ist DIE Sportart für unsere Fellnasen, bei der sie ihre natürliche Fähigkeiten ausleben können und dürfen. Ohne sportliche Höchstleistungen weiter—höher— schneller vollbringen zu müssen…..
Leider hat die zunehmende Beliebtheit auch einen gravierenden Nachteil: Es springen immer mehr „Mantrail-Trainer“ auf den Zug auf. So werden z.B. Hundehalter, die noch nie zuvor als Hundetrainer gearbeitet und logischerweise auch noch keine fremde Fellnase ausgebildet, ja manchmal sogar sehr wenig bis keine Ahnung vom Hundewesen haben, in die Instruktorenausbildung aufgenommen. Sie müssen ein paar Seminare absolvieren und werden irgendwann ohne weitere Prüfung zu Instruktoren ernannt. Bestenfalls haben sie wenigstens mehr oder weniger Wissen über das Trailen aus den Seminaren mitgenommen. Noch schlimmer sind die freien Trainer oder die von Hundeschulen, die ohne jegliche fachliche Qualifikation oder fundiertes Fachwissen vom Mantrailen diesen wunderbaren Hundesport einfach „mal eben so nebenher“ mit in ihr Programm aufnehmen und irgendetwas machen. Liebe Leute, es ist ja erfreulich und toll, dass ihr euch Gedanken macht, wie unsere Fellnasen vernünftig beschäftigt und ausgelastet werden können — aber nennt eure Aktivitäten z.B.Nasenspiele, Nasenarbeit, Schnüffelspiele…. egal was, aber bitte bitte nicht Mantrailing. Die Gefahr ist groß, dass das richtige Mantrailen dadurch in Verruf gerät. Das hat nicht nur Nachteile für uns professionelle Trainer, sondern kann sich auch für die Arbeit der Mantrailer in den Rettungshundestaffeln negativ auswirken….Und das will ja wohl keiner von uns,oder??
Ich finde es auch sehr, sehr schade, dass manche Trainer und Instruktoren auf dem einmal erworbenen Wissensstand stehenbleiben und nicht in Erwägung ziehen, auch manchmal Seminare und Fortbildung bei Kollegen zu besuchen oder sie zu sich zu einem Seminar einladen. Es schadet nichts und niemandem, wenn mal ein — wohl gemerkt — guter Trainer über die eigene Arbeit mit den Teams schaut. Lernen kann man immer etwas und oft genug wird einem bei so einer Gelegenheit die eigene Betriebsblindheit bewußt….. . Ich bin immer offen für neue Anstöße und durchaus bereit, bei fähigen Kollegen mein Fachwissen zu erweitern und mich mit meiner Arwen beurteilen zu lassen. Oder von ihnen eine Standortbestimmung über die Teams meines Trainingscenters zu bekommen. Nur so kann ich, können wir Trainer, eine optimale, ehrliche und gute Trainingsarbeit abliefern…. . So bin ich froh, dass ich mich im letzten Jahr entschlossen habe, Seminare bei der europaweit anerkannten SAR-Instruktorin Gabrielle Traumtann-Zenoni zu besuchen und sie auch zu Seminaren in mein Trainingscenter einzuladen. Und nachdem sie selbst vor kurzem gute Erfahrungen bei einem FiWi- Seminar gemacht hat, haben wir ins spontan entschlossen, eines gemeinsam zu besuchen…. 
Ihr seht also, wir sind beide offen und bereit, von netten Kollegen dazuzulernen — egal, wieviel Jahre Erfahrungen man auf dem Buckel hat…. Davon profitier nicht nur ich, sondern alle meine Mantrailteams
Ich bin mit diesem Brief sicher einigen Kollegen auf die Füße getreten — sorry — aber das ist meine Meinung und dazu stehe ich …
In diesem Sinne: auf weiterhin viele schöne Trails mit fähigen Trainern….

Anrufen - mitmachen - begeistert sein: Telefon +49 176 614 593 74

Active Mantrailing
H.-Zapfweg 15
79576 Weil am Rhein
E-Mail: info(@)active-mantrailing.de

(c) Texte: P.Thoma

(c) Bilder: P.Thoma

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